11.01.2014

Entspannt schlafen – Welcher Bettentyp bin ich?


Die Anforderungen, die das moderne Leben an einen stellt, sind groß. Täglich müssen im Berufsleben Höchstleistungen gebracht werden, um den Erwartungen des Chefs und der Kunden gerecht zu werden, und auch das Privatleben darf nicht vernachlässigt werden, denn sowohl der Lebenspartner, die Familie wie auch die Freunde verlangen Aufmerksamkeit. Der permanente Druck, der sowohl physisch wie auch emotional auf einem lastet, zerrt an den Reserven, sorgt für Verspannungen und fordert mitunter das letzte Quäntchen Energie. Um wieder aufzutanken, ist ein erholsamer Schlaf wichtig, der sowohl für den Körper, für den Geist wie auch für die Seele eine Wohltat darstellt. Was nicht fehlen darf, ist das richtige Bett, in dem Sie erholsame Stunden verbringen und sich wohl fühlen können.

Ein Bett, wie es jeder kennt

Mehr als 80 Prozent der Menschen in Deutschland schlafen in einem Bett, das ganz klassisch aus einer Matratze besteht, die auf einem Lattenrost liegt. Ein Aufbau, der häufig bereits seit Kindheitstagen bekannt ist, weswegen viele Menschen auch im Erwachsenenalter auf diese Konstruktion vertrauen. Nichtsdestotrotz, Matratze ist nicht gleich Matratze, und auch bei den Lattenrosten gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede. Wer sich für ein klassisches Bett interessiert, muss sich Gedanken darüber machen, welche Art von Matratze er sich gönnen will. Neben einer Federkern- oder Taschenfederkernmatratze werden besonders häufig Viscoschaum- und Kaltschaummatratzen verkauft. Jedes Konstrukt hat Vor- und Nachteile, die es durch ausgiebiges Probeliegen in einem qualifizierten Fachgeschäft abzuwägen gilt. Wichtig ist, dass die Matratze abgestimmt ist auf das Körpergewicht des Schlafenden, um optimalen Komfort bieten zu können. Haben Sie sich entschieden, auf welcher Matratze Sie sich am wohlsten fühlen, gilt es, ein passendes Lattenrost zu finden. Während Federkern- oder Taschenfederkernmatratzen in diesem Punkt nicht sonderlich anspruchsvoll sind, darf bei einer hochpreisigen Viscoschaummatratze gerne auch ein angemessener Tellerrahmen in Betracht gezogen werden, der einen idealen Untergrund darstellt. Verzichten sollten Sie hingegen auf günstige Schaumstoffmatratzen, die weder mit Komfort zu verwöhnen wissen noch Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun können.

Fast unbekannt: Boxspringbetten

Selbst wenn sie in Amerika, den Niederlanden oder in Skandinavien Standard sind, findet man sie in Deutschland so gut wie nie: die Boxspringbetten. Der Aufbau ist relativ Komplex, weswegen qualitativ hochwertige Boxspringbetten mitunter auch teurer sind, dafür bieten sie einen hohen Schlafkomfort, den viele Menschen einfach als traumhaft bezeichnen. Die Hauptmatratze eines Boxspringbettes ist bis zu 30 Zentimeter dick und besteht in der Regel aus Tonnen-Taschenfederkernen, die untereinander keine Verbindung aufweisen, womit sichergestellt ist, dass dem Körper eine sehr gute, punktelastische Unterstützung zukommt. Während beim klassischen Bett das Lattenrost als Unterlage für die Matratze fungiert, verwendet man in Boxspringbetten vielmehr eine zweite Matratze, die auch als Untermatratze oder Boxspring bezeichnet wird. Gewöhnlich besteht sie aus einem Bonnell-Federkern, welcher optimal punktuelle Lasten auf eine große Fläche verteilen kann, womit erreicht wird, dass die positiven Eigenschaften der Hauptmatratze ideal ergänzt werden. Für die Gemütlichkeit sorgt eine so genannte Topper-Auflage, bei der es sich zumeist um eine dünne Matratze aus Kaltschaum handelt, welche auf der Hauptmatratze aufliegt und in die der Körper abends sanft und wohlig versinken kann.

Im Wogen des Wassers

Auch heutzutage gelten Wasserbetten noch als exotische Schlafgelegenheit, weswegen sie nur in wenigen deutschen Schlafzimmern anzufinden sind. Dabei sind Wasserbetten aus gesundheitlicher Sicht sehr empfehlenswert, was besonders Menschen mit Wirbelsäulenbeschwerden bestätigen können, die ohne ihr Wasserbett viel Lebensqualität einbüßen müssten. Die Vorteile von Wasserbetten sind vielfältig: Es passt sich beispielsweise ideal der Körperform des Schlafenden an, unterstützt sanft die anatomischen Strukturen, bietet eine maximale Punktentlastung und verlängert die Tiefschlafphase, was zu einer Maximierung der Regeneration führt. Um sich abends gemütlich in den Schlaf kuscheln zu können, wird das Wasserbett tagsüber durch eine elektrische Unterlage auf eine angenehme Temperatur erwärmt, was im Sommer auch die Möglichkeit eröffnet, eine kühlende Schlafgelegenheit zu haben, die vor einem Hitzestau schützt. Wer verhindern will, dass das Wasserbett bei jeder Bewegung des Körpers ein Eigenleben führt, kann auf Systeme zurückgreifen, die aus mehreren Kammern bestehen, was auch zwei Parteien einen ungestört Schlaf nebeneinander ermöglicht, der gleichsam angenehm wie erholsam ist.