10.01.2014

Besser schlafen


Ein erholsamer Schlaf ist wichtig für das persönliche Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. Wer nachts zu wenig Ruhe gefunden hat, wird schnell gereizt und unkonzentriert. Einige Tipps, die dazu beitragen können, gut einzuschlafen und ausgeruht aufzuwachen, sollen hier vorgestellt werden.

Vom Alltag abschalten

Um die für das Einschlafen nötige innere Ruhe zu finden, ist es empfehlenswert, schon einige Stunden vor dem Zubettgehen die Alltagshektik hinter sich zu lassen. Entspannungsübungen können viel dazu beitragen, das Ein- und Durchschlafen zu erleichtern. Atemübungen sind in dieser Hinsicht eine gute und einfach durchzuführende Möglichkeit. Die Vorstellung, mit jedem Atemzug Licht einzuatmen, wirkt beispielsweise sehr wohltuend.
Autogenes Training ist ebenfalls einfach zu erlernen und kann viel zur Entspannung des eigenen Körpers beitragen.

Ein Glas warme Milch mit Honig wirkt beruhigend. Auch ein heißes Bad oder eine Tasse Baldriantee lassen den Körper zur Ruhe kommen. Melisse, Lavendel und Hopfen sind ebenfalls förderlich, um besser schlafen zu können.
Das Führen eines Tagebuchs oder ein Gespräch mit Freunden können Möglichkeiten sein, um Probleme zu lösen, die das Einschlafen beeinträchtigen.

Für eine angenehme Schlafumgebung sorgen

Ein Schlafzimmer in möglichst ruhiger Lage ist optimal, da Lärm sich störend auf die Schlafqualität auswirkt. Wichtig ist auch, dass der Raum dunkel und gut gelüftet ist.

Das Bett sollte mit einer Matratze versehen sein, die den eigenen körperlichen Bedürfnissen entspricht. Es gibt viele verschiedene Matratzentypen. Dadurch wird es auch für Menschen mit Rückenproblemen möglich, die für sie geeignete Matratze zu finden, um entspannt liegen zu können.

Eine Raumtemperatur von 15 bis 18 Grad Celsius fördert den erholsamen Schlaf, da der Körper dann die ideale Schlaftemperatur erreichen kann.
Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 45 und 55 Prozent betragen, damit eine gute Atmung gewährleistet ist.
Hilfreich, um abschalten zu können, ist auch eine entspannungsfördernde Atmosphäre im Schlafzimmer. Computer und Fernseher sollten daher besser in einem anderen Raum stehen. Ruhige Musik kann aber ausgleichend wirken.

Üppige Mahlzeiten, Alkohol und Koffein abends meiden

Ein gut bekömmliches Abendessen und der Verzicht auf Alkohol fördern das Einschlafen.
Koffein hingegen hält wach. Daher ist es sinnvoll, bereits einige Stunden vor dem Schlafengehen keine koffeinhaltigen Getränke mehr zu sich zu nehmen.

Nikotin wirkt anregend

Das Rauchen sollte abends möglichst vermieden werden, denn Nikotin hat eine ähnliche Wirkung wie das Koffein. Besonders abends sollte der Konsum von Zigaretten deshalb möglichst eingeschränkt werden.

Das eigene Arbeitspensum überprüfen

Bei anhaltenden Schlafproblemen ist es sinnvoll, eine Bestandsaufnahme des täglichen Arbeitspensums zu machen. Viele Termine und ein hektischer Tagesablauf können die Ursache dafür sein, dass Körper und Geist auch nachts nicht zur Ruhe kommen. Falls dies möglich ist, sollte die Arbeitsbelastung reduziert werden.

Wenn alle Bemühungen erfolglos bleiben, kann auch ein tiefergehendes körperliches oder seelisches Problem vorliegen. Dann ist es sinnvoll, ein Gespräch mit dem Arzt zu suchen.

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